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Produktion Luftaufnahmen - Arbeit mit Drohnen

Kamerakräne waren gestern - heute erlaubt moderne Drohnentechnik spektakuläre Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Anfangs 2017 habe auch ich mich entschieden, mich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.

Zusätzlich zu den herkömmlichen fotografischen Herausforderungen wie Wahl der korrekten Blende, ISO-Zahl, günstiger Ausschnitt, Perspektive und Belichtungszeit, kommen dabei gleich sehr viele neue Parameter dazu: die Steuerung der Drohne ist ein Thema für sich. Es brauchte einige Flugstunden, um flüssige Aufnahmen hinzubekommen.

Ich bin lizenzierter UNO-Drohnen Pilot und Mitglied des Schweizerischen Verbands ziviler Drohnen. Meine Fluggeräte sind registriert. Selbstverständlich halte ich mich stets an die geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den Ehrenkodex des Verbandes (Auszug):

Als Drohnist fliege ich nicht ohne Bewilligung:

  • über Menschenmengen (> 24 Personen),
  • ausserhalb der Sichtweite der Drohne und der ihr umgebenden Luftraum (500m),
  • näher als 5 km zu Flugplätzen und Helipads,
  • höher als 150 m ab Boden in kontrollierten Lufträumen (CTR),
  • keine Abwürfe von Material oder Flüssigkeiten.

  

 

 

Drohnen-Piloten sind professionell, darum:

                          • schreibe ich alle meine Flüge auf,
                          • notiere ich alle Zwischenfälle,
                          • trage ich auffällige Kleidung und gebe mich zu erkennen,
                          • sperre ich den Start- und Landepunkt situationsgerecht ab.

 

 

 

 


 Als Drohnen-Pilot fliege ich sicher, weil:

  • meine Flüge gut geplant und organisiert sind,
  • meine Drohne und Bodenstation sorgfältig gewartet sind,
  • mein Wissen und Können stets den Anforderungen der Operation genügt,
  • meine Drohne und die Bodenstation über genügend Energie verfügen,
  • meine Abläufe und Checklisten vollständig abgearbeitet werden.

 

Drohnen-Piloten sind achtsam, ich achte besonders:

  • auf andere Luftraumteilnehmer und weiche rechtzeitig aus,
  • auf Quellen für Interferenzen (Starkstromleitungen, Mobilfunkantennen, Bahnlinien, Richtfunkanlagen, etc.),
  • auf permanente und temporäre Flugverbotszonen (BAZL-Karte und DABS),
  • auf das Wetter, auch auf das solare Wetter,
  • auf das Umfeld, dass spontan Interesse annehmen und temporäre Menschenmengen bilden kann,
  • auf Dritte, die weder gefilmt noch sonst wie gestört werden wollen, insbesondere in privaten Arealen,
  • auf Tiere und die Umwelt, die ebenfalls weder gestört, irritiert oder belastet werden wollen.

Hier einige Beispielarbeiten: